Unterschriften-Aktion: Berliner Kitas fordern sofortiges Ende des Streiks

Die Kindergärten City, Kindergärten NordOst, Kindertagesstätten Nordwest und Kindertagesstätten SüdOst fordern mit einer Unterschriftenaktion auf der Plattform change.org zum sofortigen Stopp der Kita-Streiks auf. Die Tarifforderungen von ver.di seien weder praxistauglich noch umsetzbar. Parallel zu dieser Unterschriften-Aktion suchen die Kita-Betriebe das Gespräch mit der Senatsverwaltung für Finanzen zur Prüfung der Rechtmäßigkeit der Streiks.

„Die von ver.di initiierten Streiks richten sich an die falschen Adressaten. Die Kitas werden bestreikt, diese sind aber nicht die Tarifpartner. Für tarifliche Auseinandersetzungen sei ausschließlich die „Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)“ zuständig. Der Streik habe somit weder Ziel noch Erfolgsaussicht, führe aber zu prekären Situationen für die Kinder und deren Familien. „Mit diesem politischen Stellvertreterkonflikt auf Kosten von Kindern, Familien und Kitas muss Schluss sein, jetzt sofort!“ sagt Claudia Freistühler, Geschäftsführerin des Eigenbetriebs Kindergärten City.
„Die Mitarbeitenden der Berliner Kitas leisten jeden Tag hervorragende pädagogische Arbeit. Kitas sind systemrelevant und ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht.“ so Freistühler. Die Arbeitsbedingungen in den Kita-Eigenbetrieben sind gut: Alle Beschäftigten haben nach der Ausbildung sichere, unbefristete Arbeitsplätze, eine Bezahlung nach dem TV-L S, inklusive Entgeltgruppenzulage und Hauptstadtzulage. Ebenso haben die Beschäftigten die Möglichkeit der Arbeitszeitanpassung nach persönlichen Bedürfnissen sowie Unterstützung bei der Kitaplatzsuche. Fachkräfte werden aktiv an allen Prozessen der Sicherung und Entwicklung der pädagogischen Qualität beteiligt.

Die Eigenbetriebe teilen die Anliegen von Elterninitiativen, dass jedes Kind die bestmögliche Bildung und Betreuung in den Kitas erhält. Hier sei in den letzten Jahren schon viel in den Berliner Kitas bewegt worden – und weitere konkrete, praxistaugliche Maßnahmen werden kontinuierlich ausgearbeitet. Als Stichworte führen die Kita Eigenbetriebe den verbesserten Personalschlüssel, die Praxisunterstützung oder die Fortschritte im Bereich Digitalisierung an. Ein mehrjähriges Projekt der fünf Eigenbetriebe in Kooperation mit der Fachschule ProInklusio mit dem Titel „Gute Kitas leben Kinderrechte“ entwickelt und implementiert zudem Qualitätsstandards sowie Praxismaterialien für die Umsetzung der Kinderrechte in allen 282 Kitas der Eigenbetriebe im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsprozesses der pädagogischen Fachkräfte. Claudia Freistühler wird deutlich: „Solch konstruktive Maßnahmen nützen Kindern, Eltern und Kitas. Die Schaukämpfe von ver.di schaden nur.“

Daher bitten die Initiatorinnen und Initiatoren der Unterschriften-Aktion die Berlinerinnen und Berliner: „Unterschreiben Sie diese Petition, um ein starkes Signal an ver.di zu senden: Die Kita-Streiks müssen sofort beendet werden! Lassen Sie uns gemeinsam praxistaugliche Lösungen entwickeln, die den Alltag in den Kitas verbessern, ohne die Kinder und ihre Familien sowie die Kitas zu überlasten.“

QUELLE: Pressemitteilung Kindergärten CITY vom 05. Juli 2024

Die Unterschriften-Aktion ist hier (Link) im Internet zu finden:

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