Kita-Bau

26.000 Kita-Plätze sollten bis 2025/2026 entstehen, so war der politische Wille bis 2021. Dann wurde der Kita-Ausbau gestoppt, Förderanträge freier Träger auf Jahre geschoben. Mangelnde Planungssicherheit bremst das dringend benötigte Engagement aus. Einblicke in die Bau-Projekte einzelner Träger und den Verbesserungsbedarf.

Der Kita-Ausbau wird plötzlich stemmbar!

Beim Kita-Ausbau geht es in Berlin voran – die Senatsverwaltung hat in der vergangenen Woche beeindruckende Zahlen präsentiert. Jetzt müssen die noch fehlenden Plätze genau da entstehen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

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Rainer Oetting, DRK Kreisverband Berlin-Nordost zum Kita-Bau

„Wir vermissen die Verlässlichkeit. Wir können nicht wirklich eine kontinuierliche Linie und Planverfolgung erkennen. Und wir wünschen uns, dass die Prozesse partizipativ mit den Trägern erfolgen.”

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Stefanie Rausch

Stefanie Rausch von FRÖBEL zum Kita-Bau

„Wir fragen uns, wie der Kita-Ausbau in Berlin überhaupt gelingen soll, wenn selbst solche Projekte, die alle Förderkriterien erfüllen, von Jahr zu Jahr verschoben werden, obwohl die Familien dringend die Betreuung benötigen”.

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Kathrin Janert

Kathrin Janert vom evkvbmn zum Kita-Bau

„Die Fördermittel für den Kita-Ausbau müssen drastisch erhöht werden.Allein die aktuelle Warteliste umfasst unseres Erachtens schon 100 Millionen Euro – das sind die Projekte, zu denen Träger Anträge abgegeben haben und somit in Vorleistung gegangen sind.”
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Hartmut Horst, Manuel Schottmüller um Gespräch mit Severine Naeve

Hartmut Horst und Manuel Schottmüller von Hanna gGmbH zum Kita-Bau

„Wir als Freie Träger sind diejenigen, die dabei helfen können Grundstücke, die man braucht um den Kita-Platzbedarf zu erfüllen, überhaupt ranzuschaffen. Und das setzt man seitens des Senats aufs Spiel und riskiert, dass die freien Träger ihr Engagement einstellen, weil die Hürden zu groß sind.”
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Kita-Bau: Was passiert, wenn nichts passiert

Was passiert, wenn nichts passiert? Diese Fragen kann man angesichts langer Wartelisten und dem Berliner Behördenbedingung beim Kita-Neu- und Ausbauprojekten ruhig einmal stellen. Wir zeigen Ihnen, wo gerade Kita-Plätze entstehen könnten – wenn man es nur zulassen würde.

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Kommentar Entwicklung des Kitaplatzbedarfs

Es ist sicher kein Zufall, dass die Opposition im AGH gezielter nachfragt, was mit den Wahlversprechen der Koalition in der Umsetzung geplant ist.

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Neue Studie: Kita-Platzmangel in Berlin trifft eher Familien mit Migrationshintergrund

Entwicklung frühkindlicher Bildungsbedarfe in Berlin: Vom Platzmangel zu Bildungschancen

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Ausbau von Kita-Plätzen wieder aufnehmen

Die Stellungnahme des Paritätischen Wohlfahrtverbandes zur Kita-Entwicklungsplanung können wir unterstützen. Aber auch ergänzen: die Kalkulation des Kita-Entwicklungsplans ist falsch. Wir brauchen noch 26.000 Plätze bis 2026 bzw. 15.000 bis 2022.

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Sanierung von Kita-Objekten im Landeseigentum ermöglichen

Sowohl freie Träger als auch Eigenbetriebe nutzen Kita-Gebäude, die im Eigentum und damit auch in der Verantwortung des Landes Berlin oder der Bezirke stehen. Für diese Einrichtungen, die teilweise einen jahrzehntelangen Sanierungsstau aufweisen, müssen Sanierungsmittel bereitgestellt werden, um Plätze zu erhalten und im Sinne des Klimaschutzes energetische
Sanierungen zu ermöglichen.

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Rahmenbedingungen